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Ausbildung in der Heilerziehungspflege

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Ziel der Ausbildung zum /  zur Heilerziehungspfleger:in (HEP) ist die Sicherung und Förderung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderung. Hierzu werden heilerziehungspflegerische Konzepte und deren theoretische Grundlagen aus Pädagogik, Psychologie, Pflege, Medizin, Recht etc. erarbeitet. Der Fachschul-Bildungsgang wird in der Praxisintegrierten Ausbildungsform (PIA) angeboten.

Der Fachschulunterricht findet in allen drei Ausbildungsjahren an zwei Tagen in der Woche sowie einem zusätzlichen dreitägigen Block pro Quartal statt. Parallel besteht ein Ausbildungs- bzw. Beschäftigungs­verhältnis in einer Einrichtung der Eingliederungshilfe mit einem Beschäftigungsumfang von mindestens 50% (19,25 Std. / Woche).

  • dreijährige praxisintegrierte Form
  • Berufsabschluss: „Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin“/ „staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger“ (anerkannte Pflegefachkraft in der Eingliederungs- und Behindertenhilfe)
  • bundesweite Fachhochschulreife (optional)

Profilbildung im Differenzierungsbereich

Im Differenzierungsbereich (ca. 200 Stunden) wählen die angehenden Heilerziehungspfleger:innen einen Schwerpunkt, um ihr berufliches Profil zu vertiefen. Die Wahlpflicht-Veranstaltungen werden in der Regel in zusätzlichen dreitägigen Seminaren organisiert. Zudem findet im Differenzierungsbereich „Mathematik zum Erwerb der Fachhochschulreife“ statt.

Zusatzqualifikationen werden zurzeit in folgenden Schwerpunkten angeboten:

  • Gesund leben
  • Psychiatrie / Autismus
  • HEP@KiTa&Schule
  • HEP in Europa – Grenzenlos und interkulturell

Voraussetzungen für die Aufnahme in die Fachschule für Heilerziehungspflege sind:

  1. Der Mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife) und
  2. der Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung, z.B.:
  • Zweijährige Berufsfachschule im Berufsfeld Sozial- und Gesundheitswesen, Fachrichtungen: Kinderpflege oder Sozialassistent:in oder Heilerziehungshelfer:in
  • Zweijährige Berufsfachschule Sozial- und Gesundheitswesen (berufliche Grundkenntnisse)
  • oder Berufsausbildung im nichtsozialen Bereich, wenn die Ausbildung Relevanz hat für die Arbeit im sozialen Bereich
  • oder Abitur und Nachweis über eine einjährige Tätigkeit im sozialen Bereich
  • oder Fachhochschulreife mit Praktikum im Sozial- / Gesundheitswesen
  • oder eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren.

Lernmittel werden nach dem Lernmittelfreiheitsgesetz NRW zur Verfügung gestellt.

Sie haben Interesse an einer Ausbildung oder möchten sich bewerben?
Kontaktieren Sie uns!

Lebenshilfe NRW Berufskolleg gGmbH
Fachschule für Heilerziehungspflege • Berufsfachschule für Sozialassistenz
Hermülheimer Straße 12-14
50354 Hürth

+49 (0) 2233 31286
+49 (0) 2233 935095
fachschule@lebenshilfe-nrw.de

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© David Maurer / Lebenshilfe

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